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effeff.ac Beratungszentrum
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Brennwerttechnik: Nutzung der Kondensationswärme
Bei einem Brennwertkessel wird neben der bei der Verbrennung freigesetzten Wärme auch die Kondensationswärme des dabei entstehenden Wasserdampfs genutzt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Temperatur des relevanten Heizungswassers bzw. der Heizflächen ausreichend niedrig unterhalb des jeweiligen Taupunkts des Abgases liegt. Durch die Nutzung der Kondensationswärme kann ein Brennwertkessel einen größeren Anteil der im Brennstoff enthaltenen Energie für die Wärmebereitstellung nutzbar machen. Wie weit dieser Effekt tatsächlich genutzt werden kann, hängt unter anderem von der Rücklauftemperatur, der Auslegung und dem Betriebszustand der Heizungsanlage ab. Für eine möglichst weitgehende Nutzung der Kondensationswärme ist eine ausreichend niedrige Heizungsrücklauftemperatur von Bedeutung. Ein fachgerecht durchgeführter hydraulischer Abgleich kann dazu beitragen, die Wärmeverteilung innerhalb der Heizungsanlage bedarfsgerecht einzustellen und geeignete Betriebsbedingungen zu unterstützen. Viele moderne Brennwertkessel verfügen darüber hinaus über eine modulierende Brennerleistung. Dabei wird die Leistung des Brenners an den aktuellen Wärmebedarf angepasst. Dadurch kann die Anzahl der Brennerstarts reduziert werden. Die Auswirkungen auf den Betriebsverlauf und den tatsächlichen Nutzungsgrad hängen unter anderem von der Auslegung der Anlage, dem verwendeten Kessel und den jeweiligen Betriebsbedingungen ab.
Was bei Planung und Betrieb zu beachten ist:
Für einen bestimmungsgemäßen und bedarfsgerechten Betrieb der Anlage sind eine sorgfältige Planung, Auslegung und Ausführung wichtig.

