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Beispiel: Niedrigenergiehaus im Bestand (durch "klicken" zur gebauten Referenz)    ©Thilo Kensmann

Niedrigenergiehaus:

Energiesparen als Standardaufgabe

Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, die einen sehr geringen Energiebedarf für Heizwärme und Warmwasser haben und definierten, energietechnischen Anforderungs­niveaus entsprechen. Diese können allerdings regional unterschiedlich definiert sein.

Alle Komponenten von Niedrigenergiehäusern sind keine speziellen Bauteile, sondern lediglich optimierte, gewöhnliche, in jedem Neubau verwendete Bauteile. Ein Niedrigenergiehaus zeichnet sich nicht durch eine besondere Technik oder Bauweise aus, sondern durch die konsequent aufeinander abgestimmte Kombination von besonders effizienten Maßnahmen wie Dämmung, Wärmebrückenoptimierung, luftdichter Gebäudehülle,  wärmeschutzverglaste Fenster und Gebäudetechnik (moderne Heizung und Lüftung) etc. Eine Heizkostenersparnis von mindestens 30 % steht einem Mehraufwand der normalen Baukosten von lediglich 3-8 % gegenüber.

Einige Bewertungsgrundlagen für Niedrigenergiehäuser:

  • Die Lage und Form des Hauses angepasst an das örtliche Klima
  • Ausrichtung und Größe der Hauptfensterflächen
  • Vermeidung von Wärmebrücken 
  • Dämmung von Außenwänden Dach, Kellerdecke und Geschossdecken
  • Einsatz von kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft
  • Fenster mit Zwei- oder Dreischeiben Wärmeschutzverglasung
  • Hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle
  • Energieeffiziente Heizungsanlage (Brennwertkessel, Wärmepumpe, Holzheizung), eventuell unterstützt durch eine Solarthermieanlage

Ein Niedrigenergiehaus weist eine gewisse Verwandtschaft zum Passivhaus auf – oder anders gesagt: Das Passivhaus ist eine konsequent weitergedachte Variante des Niedrig­energie­hauses.
Wichtig zu wissen: Der Niedrigenergiehaus-Standard lässt sich nicht nur bei Neubauten sondern auch bei der Modernisierung von Bestandsbauten umsetzen! Schauen Sie in unsere Referenz
Einfamilienhaus Bj. 1928.

Was wir für Sie tun können:

  • Analyse aller in Frage kommenden Faktoren zur Optimierung
  • Konzeption eines Maßnahmenkatalog mit Kostenrahmen und Zeitplan
  • Fördermittelberatung
  • Koordination und Abstimmung von Installateuren und anderen Handwerkern