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Das Gebäude von 1900 vor... ... und nach der Modernisierung!    ©Thilo Kensmann

Modernisierung Mehrfamilienhaus Bj. 1900:
111 Jahre alt und fast wie neu

Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus
Anzahl Wohnungen: 4
Ort: Aachen
Gebäudeteil: Wohnhaus
Baujahr Gebäude: 1950 und 1990
Baujahr Anlagentechnik: 1990
Gebäudenutzfläche: 523 m²

Was wurde gemacht?

  • Am Anfang stand eine große Energieberatung nach den Kriterien des BAFA, in der Konzeptionell die erwarteten Einsparungen und die Kosten untersucht wurden. Dabei wurde auch die Möglichkeit von Fördermitteln betrachtet und das Konzept im Anschluß auf die Fördermittel hin optimiert.
  • Es erfolgte eine Dämmung der Außenwände mit einem offenporigen Styropor der Stärke 18 cm in der Wärmeleitgruppe (WLG) 035. Ebenso wie mineralische Dämmstoffe weist dieses – im Gegensatz zu konventionellen Styropor – den gleichen Diffusionswiderstand (µ = 10) wie eine Ziegelwand auf.
  • Die Außenwanddämmung wird ergänzt durch eine 28 cm starke Horizontaldämmung aus Mineralwolle der WLG 035 im Bereich der Tordurchfahrt und des Hauseingangsflurs. Zur Vermeidung von Wärmebrücken wurde der straßenseitige Balkon abgebrochen.

  • Eine Dämmung der Kellerdecke zur Erdgeschoßwohnung war bereits im Zuge einer durchgreifenden Modernisierung dieser Wohnung im Jahre 2001 erfolgt. Ebenso entfiel die Dämmung der obersten Geschoßdecke, da diese bereits eine Schlackeschüttung in Balkenstärke (20 cm) enthielt.
  • Die vorhandenen Holzfenster – lediglich ausgestattet mit einer Doppelverglasung aus den achtziger Jahren mit einem Uw-Wert von ca. 2,9 W/(m²K) – wurden durch Kunststofffenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung mit einem resultierenden Uw-Wert von 0,84 W/(m²K) ersetzt.
  • Zwecks Qualitätssicherung wurde die obigen Maßnahmen mittels Thermografie und Luftdichtigkeitsmessung ("Blower-Door-Test") überprüft.
  • Die wohnungsweise vorhandenen Niedertemperatur-Kombithermen wurden gegen Gasetagenheizungen mit Brennwerttechnik in raumluftunabhängiger Betriebsweise ausgetauscht. Von einer Umrüstung auf eine zentrale Heizung und Warmwasserbereitung wurde aus wirtschaftlichen Gründen abgesehen, da dies eine Leitungsneuverlegung über alle Geschosse bedingt hätte. Selbstverständlich wurden die Heizkörperventile durch voreinstellbare Thermostatventile ersetzt und wohnungsweise ein hydraulischer Abgleich durchgeführt.

Folgende effeff Produkte konnten bei diesem Projekt genutzt werden: 

sowie die folgenden Produkte: